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Was sind Röteln?
Röteln sind eine ansteckende Virusinfektion, die durch das Rubella-Virus verursacht wird. Diese Krankheit betrifft vor allem Kinder, kann jedoch auch Erwachsene betreffen. Die Symptome von Röteln sind meist mild und umfassen Fieber, einen charakteristischen roten Hautausschlag sowie geschwollene Lymphknoten. Röteln werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen, zum Beispiel durch Niesen oder Husten. Für Schwangere stellt die Krankheit jedoch ein ernstes Risiko dar, da sie das ungeborene Kind schädigen kann.
Röteln und ihre Verbreitung
Röteln sind hoch ansteckend und verbreiten sich schnell in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten. Das Virus kann durch direkten Kontakt mit infizierten Personen oder über die Luft verbreitet werden. Da die Symptome von Röteln oft mild sind, kann es vorkommen, dass Infizierte die Krankheit weitergeben, ohne es zu merken. Die Impfung gegen Röteln hat die Verbreitung der Krankheit deutlich eingedämmt, aber ungeimpfte Personen sind weiterhin gefährdet.
Langfristige Folgen und Komplikationen von Röteln
Während Röteln für die meisten Menschen eine harmlose Erkrankung darstellen, können sie schwerwiegende Folgen für Schwangere haben. Eine Rötelninfektion in der Schwangerschaft kann zu Fehlgeburten oder schweren Geburtsfehlern beim Kind führen, wie dem sogenannten kongenitalen Rötelnsyndrom (CRS). Dieses Syndrom kann Taubheit, Herzfehler und geistige Behinderungen verursachen. Daher ist der Schutz vor Röteln, insbesondere durch Impfung, von großer Bedeutung.
